Fugenabdichtung schweiz schützt Ihre Renovierung vor Feuchtigkeit, Rissen und Folgeschäden, wenn Sie richtig planen.
Von Robert Haluzicky · Gründer, siltek GmbH
Methodik
Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Quellen und wurde redaktionell strukturiert. Aussagen sind mit Quellen belegt.
Fugenabdichtung Schweiz – warum sie bei Renovierungen entscheidend ist
Bei einer Innenrenovierung sieht man neue Böden und frisch gestrichene Wände sofort. Ob die Renovierung langfristig stabil bleibt, entscheidet oft etwas Unspektakuläres: die Fuge. Eine fachgerecht ausgeführte Fugenabdichtung schützt Bauteile vor Wasser, Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass Bewegungen im Gebäude aufgenommen werden, statt als Riss im Belag oder an der Wand sichtbar zu werden.[1]
Für Hausbesitzer in der Schweiz ist das besonders relevant, weil Renovierungen häufig an Schnittstellen stattfinden: Badanschlüsse, Übergänge Boden Wand, Fugen bei Fliesen, Randfugen bei Bodenbelägen oder Anschlussfugen an Fenstern und Durchdringungen. Wenn hier Wasser unterwandert oder Bewegung nicht berücksichtigt wird, entstehen typische Folgeschäden wie aufgequollene Trägerplatten, lose Fliesen, Schimmel oder wiederkehrende Risse.
Bei SILTEK GmbH in Kloten, Region Zürich, verbinden wir Fugenabdichtung mit dem Gesamtblick auf Innenrenovierung, Bodenbeläge und Malerarbeiten. So passen Details wie Randfugen, Anschlussfugen und Abdichtsysteme wirklich zum Aufbau und zur Nutzung Ihres Raums.
Kostenlose Beratung Renovierung – wie Sie mit Ratgebern bessere Entscheidungen treffen
Viele Renovierer suchen zuerst nach einer kostenlose Beratung Renovierung, bevor sie Handwerker beauftragen oder selbst starten. Genau dafür gibt es seriöse, gut strukturierte Ratgeber, die Planungsschritte, Materialwahl, Untergrundprüfung und typische Fehlerbilder erklären. Das ist hilfreich, um Angebote besser zu verstehen und den eigenen Aufwand realistisch einzuschätzen.[2][3]
Wichtig ist, wie Sie diese Informationen nutzen:
- Sie können Anforderungen klar formulieren, zum Beispiel welche Bereiche dauerhaft wasserbelastet sind oder wo Bewegungen zu erwarten sind.
- Sie erkennen, ob ein System zur Fugenbreite und zur erwarteten Bewegung passt, statt einfach irgendein Dichtstoff zu wählen.
- Sie vermeiden den häufigsten Fehler bei fugenabdichtung DIY Schweiz: falsche Vorarbeit und falsche Geometrie der Fuge.
Wenn Sie möchten, können Sie diese Vorabklärungen mit einer professionellen Einschätzung verbinden. Über unsere Seite /kontakt können Sie uns die Ausgangslage schildern, damit wir die nächsten Schritte für Ihre Renovierung sinnvoll einordnen.
Bewegungsfugen Planung CH – welche Fugenarten Sie kennen sollten
In der Praxis wird gerne von “der Fuge” gesprochen. Technisch ist es entscheidend, welche Funktion die Fuge hat. Grundsätzlich werden Arbeitsfugen und Bewegungsfugen unterschieden. Bewegungsfugen müssen Längenänderungen, Verformungen und Setzungen aufnehmen, ohne dass die Abdichtung reisst oder sich vom Untergrund löst.[1]
Bei der Bewegungsfugen Planung CH spielen typischerweise diese Punkte eine Rolle:
- Welche Bauteile bewegen sich gegeneinander und wodurch entsteht die Bewegung, zum Beispiel Temperatur, Feuchte, Nutzungslasten.
- Wie gross ist die erwartete Bewegung und welche Dehnzone muss das System aufnehmen können.[1]
- Wie wird die Fuge vor mechanischer Beschädigung geschützt, zum Beispiel durch Kanten, Verkehr, Nägel oder Schubkräfte.[1]
Ein häufiger Irrtum bei Renovierungen ist, dass eine Fuge nur “geschlossen” werden müsse. In Wahrheit muss sie so aufgebaut sein, dass sie dicht bleibt, obwohl sie arbeitet. Darum lohnt es sich, Fugen als Teil des gesamten Boden und Wandaufbaus zu planen, ähnlich wie bei der Wahl von Belägen oder Beschichtungen. Einen Überblick zu unseren Leistungen finden Sie unter /leistung und speziell zur Abdichtung unter /fugenabdichtung.
Fugenabdichtung richtig ausführen – welche Schritte in der Praxis zählen
Ob Profi oder fugenabdichtung DIY Schweiz, die Ausführung folgt einer klaren Logik. Merkblätter und Handbücher betonen immer wieder, dass die Vorarbeit und die korrekte Ausbildung der Fuge entscheidend sind.[1][8]
Diese Schritte sind in der Renovierung besonders praxisrelevant:
- Untergrund prüfen und vorbereiten: sauber, trocken, tragfähig, frei von haftmindernden Stoffen. Kanten brechen, Porosität und Feuchtigkeit beachten. Risse sollten vor der Fugenarbeit beurteilt und je nach Situation behandelt werden.[1][2]
- Hinterfüllung einsetzen: Hinterfüllschnüre werden passend zur Fugenbreite gewählt und mit geeigneter Kompression eingesetzt. Damit wird die Fugenform kontrolliert und der Dichtstoff korrekt belastet.[1][2]
- Abdichtung anbringen: je nach System mit Fugenband, Dichtstoff oder einer kombinierten Lösung. Dabei zählen Einbautemperatur, Haftflächen und die systemkonforme Schichtdicke. Je nach Abdichtungssystem müssen Bewegungen bis in den Millimeterbereich aufgenommen werden.[1][7]
- Nachbehandlung und Unterhalt: Fugen müssen kontrolliert, gereinigt und bei Bedarf erneuert werden. Dokumentation von Fugenmassen, Breiten und Auffälligkeiten unterstützt spätere Unterhaltsarbeiten.[8]
Wenn Sie im Rahmen einer Innenrenovierung gleichzeitig Böden erneuern, lohnt sich eine koordinierte Abfolge: Erst Untergrund und Abdichtungen, dann Beläge und zum Schluss Anstriche und Detailfugen. So vermeiden Sie, dass neue Oberflächen durch nachträgliche Arbeiten beschädigt werden.
Silikonfugen Renovierung – wann Austausch sinnvoll ist und worauf Sie achten
Die häufigste Renovierungsfrage im Bad lautet nicht “Welches Silikon” sondern “Warum wird es immer wieder undicht”. Typisch ist, dass alte Fugen verschmutzt sind, sich ablösen oder Schimmel ansetzen. Bei einer silikonfugen Renovierung wird die alte Fuge sauber entfernt, Rückstände werden beseitigt und die neue Fuge gleichmässig eingebracht. Danach braucht sie ausreichend Zeit zum Aushärten, oft mindestens 24 Stunden, je nach System und Bedingungen.[5][6]
In der Praxis zeigt sich oft, dass Probleme nicht vom Silikon selbst kommen, sondern von diesen Punkten:
- Untergrund ist feucht oder mit Reinigungsrückständen belastet, dadurch haftet die neue Fuge schlecht.
- Fuge ist zu dünn oder hat die falsche Geometrie, deshalb reisst sie bei Bewegung schneller.
- Wasser wird durch falsche Anschlussdetails hinter die Fuge geführt und bleibt unbemerkt im Aufbau.
Gerade im Bad ist es sinnvoll, Silikonfugen nicht als alleinige Abdichtung zu verstehen. In Nasszellen werden Abdichtungen über Normen und Systemaufbauten geregelt, und Fugen sind nur ein Baustein davon. Für die Abdichtung im Bad werden in der Schweiz unter anderem Vorgaben und Systemhinweise im Kontext von SIA 274 und gängigen Abdichtungshandbüchern diskutiert.[7]
Abdichtung Bad SIA 274 – wie Sie Wasserschäden bei der Renovierung vermeiden
Wenn Sie ein Bad renovieren, geht es nicht nur um schöne Platten, sondern um ein funktionierendes Gesamtsystem aus Untergrund, Abdichtung, Anschlüssen und Fugen. Relevante Normen und Systemhandbücher verankern dabei, dass Anschlüsse und Detailpunkte sorgfältig geplant und umgesetzt werden müssen, damit Wasser nicht in den Aufbau eindringt.[7]
Für Hausbesitzer ist die wichtigste Konsequenz: Planen Sie die Abdichtung im Bad nicht als Einzelmassnahme, sondern als Paket. Dazu gehört auch, dass Bewegungsfugen dort vorgesehen werden, wo unterschiedliche Bauteile zusammentreffen, und dass Durchdringungen, Ecken und Übergänge systemkonform ausgeführt werden.[1]
Wenn Sie eine Badrenovierung mit neuen Bodenbelägen in angrenzenden Räumen kombinieren, sollten Sie Schnittstellen früh klären, zum Beispiel Höhenausgleich, Randfugen und Übergangsprofile. Das reduziert das Risiko, dass eine spätere Bewegung oder Feuchtebelastung den neuen Bodenbelag beeinträchtigt.
Fugen bei Rigips und Innenwänden – wie Sie Risse sauber sanieren
Nicht
Typischer Renovierungsfehler ist, Risse einfach zu übermalen. Das wirkt kurzfristig, aber die Bewegung bleibt und der Riss kommt zurück. Sinnvoller ist eine fachgerechte Untergrundbeurteilung und anschliessend die passende Vorgehensweise, idealerweise abgestimmt mit den geplanten Malerarbeiten.
Fugenpflege Handbuch Schweiz – wie Sie Dichtungen länger funktionsfähig halten
Auch perfekt ausgeführte Fugen sind keine “für immer” Lösung. Je nach Nutzung, Reinigung, UV und Bewegung altern Dichtstoffe und Anschlussdetails. Empfehlungen betonen, dass Kontrolle, Pflege und Dokumentation Teil des Unterhalts sind.[8] Nutzen Sie ein einfaches Vorgehen:
- Visuelle Kontrolle in Bad, Küche und an Übergängen, besonders nach dem Winter oder nach Umbauten.
- Schonende Reinigung ohne aggressive Mittel, die Dichtstoffe angreifen können.
- Rechtzeitig erneuern, wenn sich Fugen ablösen, porös werden oder Wasser dahinter sichtbar wird.
Wenn Sie ohnehin renovieren, lohnt sich eine kurze Bestandsaufnahme aller kritischen Fugen im Objekt. Das spart Folgekosten, weil Sie Gerüste, Abdeckungen und Baustellenorganisation nicht doppelt benötigen.
Fugenabdichtung DIY Schweiz – wann Selbermachen passt und wann Profi-Unterstützung sinnvoll ist
Selbermachen ist möglich, wenn die Aufgabe überschaubar ist, Sie die richtigen Materialien wählen und die Vorarbeit konsequent sauber machen. Ratgeber mit Werkzeuglisten, Sicherheitsaspekten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen bei der Orientierung.[3] Gleichzeitig gilt: Bei dauerhaft wasserbelasteten Bereichen, komplexen Anschlussdetails oder unklarer Bewegung ist professionelle Planung und Ausführung oft die wirtschaftlichere Lösung, weil Nachbesserungen in Nassbereichen teuer werden.
Als einfache Entscheidungshilfe können Sie sich an diesen Fragen orientieren:
- Ist der Bereich nur spritzwasserbelastet oder dauerhaft nass, zum Beispiel Dusche ohne Wanne.
- Gibt es sichtbare Risse, lose Beläge oder Anzeichen von Unterwanderung.
- Trifft die Fuge mehrere Materialien, zum Beispiel Fliese auf Holzwerkstoff oder Wand auf Bodenaufbau.
Wenn eine dieser Fragen schwer zu beantworten ist, lohnt sich eine kurze Abklärung, bevor Sie Material kaufen oder Fliesen entfernen. Genau hier zahlt sich eine fugenabdichtung schweiz Beratung aus, weil sie die Schnittstellen zu Bodenbelägen, Anstrichen und Untergrund einbezieht.
Kostenlose Beratung Renovierung bei SILTEK – so starten Sie ohne Umwege
Wenn Sie in der Region Zürich renovieren und eine saubere, langlebige Lösung suchen, unterstützen wir Sie bei der Einordnung Ihrer Situation. Wir denken Fugenabdichtung nicht isoliert, sondern als Teil Ihrer Innenrenovierung, inklusive Koordination mit Bodenbelägen und Malerarbeiten. Details zu unserem Ansatz finden Sie unter /fugenabdichtung und für weitere Themen auf /blog.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihre Renovierung in der Schweiz mit einer passenden Fugenabdichtung planen möchten. Wir helfen Ihnen, Risiken früh zu erkennen und die nächsten Schritte sinnvoll zu priorisieren.
Quellen
- 1. https://pavidensa.ch/fileadmin/user_upload/pavidensa/public/downloads/de/technik/empfehlungen/hochbauabdichtungen/PAV-A_04-2023_Planung_und_Ausfuehrung_von_Fugen_bei_Abdichtungen.pdf
- 2. https://fugen-luzern.ch/guides/fugen-abdichtung-ratgeber-g009
- 3. https://abdichtung-luzern.ch/seite/diy
- 4. https://www.rigips.ch/de/verarbeitung/verarbeitungsrichtlinien/fugentechnik
- 5. https://diybook.ch/bauen-renovieren/installateurarbeiten/sanitaere-installationen/silikonfugen-ziehen
- 6. https://www.bauen-wohnen-schweiz.ch/silikon-und-kittfugen-erneuern/
- 7. https://che.sika.com/dms/getdocument.get/e1986feb-11d4-48b8-a96c-cde6d309b6ef/Sika_Abdichtungshandbuch_DE.pdf
- 8. https://pavidensa.ch/technik/pavidensa-empfehlungen/fugen
Über den Autor
Setzt seit Jahren verschiedene Bauprojekte im Grossraum Zürich um.
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